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23.08.2026Hinter den Kulissen von FYNDRA core ai: Die Infrastruktur der Intent-basierten Suche
Ein Gespräch mit unserem Frontend Developer & Engineer Luka über Frankfurter Server, nahtlose Plug-in-Integrationen und den entscheidenden Unterschied zwischen Filtern und Verstehen.
Ein oft diskutierter Begriff ist „Intent-based Search“. Wie erklärst du jemandem am einfachsten den Unterschied zur klassischen, filterbasierten Suche?
Luka: Stell dir vor, du betrittst ein Geschäft und sagst einem Mitarbeiter, was du suchst. Bei einer klassischen, filterbasierten Suche zeigt der Verkäufer einfach stumm auf eine riesige Lagerhalle mit 10.000 Produkten und du musst selbst losziehen und dich durchwühlen. Bei der intent-basierten Suche hingegen führt der Verkäufer zuerst ein freundliches, gezieltes Gespräch mit dir. Er erfasst deine Absicht, er stellt Fragen, er hört dir zu. Am Ende überreicht er dir genau das, was du brauchst, ohne dass du den „Raum“ jemals verlassen oder dich durch unzählige Regale quälen musstest.
Ersetzt FYNDRA also das bestehende Shopsystem oder die Datenbank, um diese Beratung leisten zu können?
Luka: Nein, absolut nicht. Wir ersetzen keine bestehende Plattform, sondern wir ergänzen sie. FYNDRA fungiert als intelligente KI-Beratung zwischen dem Menschen und den bereits vorhandenen Daten der Plattform. Wir machen aus einem digitalen Auswahlprozess eine geführte Unterhaltung, um aus Suchenden verstandene Kunden und aus Klicks qualifizierte Leads zu machen. Das Backend des Kunden bleibt völlig unangetastet. Und jedem Kunden steht es frei zu wählen ob er die gewohnte Filtersuch-Funktion nutzen oder doch lieber eine angenehme FYNDRA-Unterhaltung führen möchte.
Luka, wie funktioniert FYNDRA core ai eigentlich im Hintergrund? Was genau passiert da auf technischer Ebene?
Luka: Im Kern nutzen wir ein standardisiertes Grundmodell als Intelligenzebene, doch alles drum herum ist unsere eigene Architektur: unser Backend, unsere Frontend-Komponenten, unsere APIs, unsere MCP-Infrastruktur, die Integrationsebene und die kundenspezifische Logik, die steuert, wie sich die KI verhält und was sie tun darf. Durch diesen modularen Aufbau können wir zweierlei Kunden bedienen: Auf der einen Seite haben wir Plug-in-Kunden mit Systemen wie WordPress oder Shopify, wo die Integration sehr schlank abläuft. Auf der anderen Seite können wir auch strukturell deutlich umfangreichere Plattformen mit komplexen Sortimenten betreuen, beispielsweise im Bereich Immobilien, bei Streaming-Services oder großen Reise- und Buchungsseiten.
Wenn ein Shop-Betreiber oder eine Plattform FYNDRA nutzen möchte – wie schwierig ist das Setup in der Praxis?
Luka: Es ist im Grunde auf drei einfache Schritte reduziert. Schritt eins ist der Download des Plug-ins. Das funktioniert wie bei jeder handelsüblichen Software: Ein Klick für den Download, ein Klick für die Installation.
Schritt zwei ist die Individualisierung. Hier passt der Kunde das System an seine Marke an - Farben, Schriftarten, Logo - und gewährt FYNDRA den Zugang zu den eigenen Produktdaten. Ein extrem wichtiger technischer Faktor dabei ist das sogenannte Sandboxing: Unsere KI agiert ausschließlich innerhalb dieses geschlossenen Shop-Rahmens und sucht nicht im offenen World Wide Web. Zudem kann der Kunde in diesem Schritt den gewünschten Grad an Empathie und Eigenständigkeit der KI festlegen. Über Testläufe, die man selbst als Kunde direkt ausprobieren kann, lässt sich genau aussteuern, was zur Zielgruppe passt. Je geringer der Produktumfang, desto kosteneffizienter lässt sich das Modell halten – und es ist jederzeit anpassbar, wenn der Bedarf wächst.
Schritt drei ist dann nur noch: Speichern und Go.
Was hat dich denn persönlich begeistert an diesem Projekt zu arbeiten?
Luka: Ehrlich gesagt, die Einzigartigkeit - denn bisher gibt es so etwas noch nicht am Markt. Die Technologie ist da und doch hat irgendwer niemand, außer unsere Liza-Maria, Gründerin und CEO bei FYNDRA, daran gedacht, so ein Modell für Webshops und eCommerce zu machen. Es ist immer eine enorm spannende und bereichernde Herausforderung, solche Visionen in die technische Architektur umzuwandeln, noch mehr, wenn es sich um Pionier-Arbeit handelt!
